Erzbergwerk GBB

 

 

Die Eisenerzgrube GBB war ein Betriebsteil der Eisenerzgrube BMW 

(siehe dort Erzbergwerk BMW) und wurde von 1932 - 1968 betrieben.

Das eigenständige Grubengebäude mit dem flach bis halbsteil einfallenden und trogförmig gebildetem Erzlager war über eine Stollensohle, einer oberen Sohle sowie einem heute verbrochenen Blindschacht und einem Unterwerksbau erschlossen.

Ferner verbanden zahlreiche Überhauen, Rollen, Bremsberge und Fahrtenschächte die einzelnen Betriebspunkte.

Abgebaut wurde das ca. 240m breite und ca. 750m lange und bis zu 12m mächtige Chamositeisenerzlager im Pfeilerkammerbau.

In einem heute stark überwachsenen Tagebau über dem Grubengebäude wurde in den 1930er Jahren das hier zu Tage austretende Erzlager ausgebeutet, danach wurde in dem Bruch Versatzmaterial gewonnen und über einen Rollschacht in die Grube befördert.

Das über die Stollensohle zu Tage geförderte erzhaltige Gestein wurde in einer Zwischenstation der Seilbahn aufgegeben, welche die Grube BMW mit der ca. 12 km entfernt liegenden Eisenhütte verband.

Auf dem Grubengelände haben sich zahlreiche originale Betriebsgebäude erhalten, in welchen heute Handwerksbetriebe untergebracht sind.

Das ehemalige Grubengelände ist nicht öffentlich zugänglich, die Tagesöffnungen des Bergwerkes sind verschlossen.

Von der Seilbahn und der Zwischenstation haben sich nur Fundamentreste erhalten.

Ein herzliches Dankeschön an den ehemaligen Geologen der Grube für die aufschlußreiche Befahrung!

 

                                         GLÜCK AUF !

 

Video Erzbergwerk GBB

 

Im Sprengstofflager