Kupferschieferbergwerk F

 

Hier handelt es sich um ein kleineres Kupferschieferbergwerk unter einem deutschen Mittelgebirge.

Der Beginn des Bergbaues auf Kupfererze, Kupferkies, Vitriolerz und Eisenerz ist im 16. Jahrhundert.

Zutage austretende Kupfererzgänge wurden in Schürfen und über kurze, dem Gang folgende Stollen abgebaut.

Wasserhaltungsprobleme führten immer wieder zu Unterbrechungen.

Um 1760 wird ein Wasserlösungsstollen mit Flügelörtern aufgefahren, die angeschlossenen Gruben erreichen nun Teufen von 60 Meter.

Letzte Betriebszeit von 1855 bis 1859.

In den 1920er Jahren nochmals kurzlebiger Nachlesebetrieb.

Erhalten haben sich u. a. ein Tagesstollen, große Weitungsbaue, eine angeschnittene Strecke um 1750 sowie ein kleiner Tagesschacht.

 

Kupferschiefergrube F

 

Im Abbau über der tiefen Strecke
Weitungsbau auf dem Tiefen Stollen