Goldbergwerk GRD

 

 

Der Bergbau in dieser Region begann bereits im 13. Jahrhundert,

zunächst auf der Suche nach Eisenerzen.

Um 1270 wurden in den streichenden Quarzgängen gebundenes Golderz gefunden.

In dieser Zeit entstanden die das Landschaftsbild bis heute durch Pingen und kleinen Halden prägende ersten Tiefbaue in Form von kleinen, dicht nebeneinander liegenden Schächtchen.

Diese erste Hochzeit des Goldbergbaues endete im 15. Jahrhundert.

In den folgenden Jahren gab es immer wieder Wiederbelebungsversuche, jedoch scheiterten alle Bemühungen an der zu hohen Zubuße und der zu geringen Ausbeute.

1699 wurde mit der Auffahrung eines ersten Tiefbaustollens der Bergbau erneut aufgenommen.

Weitere oft nur kurze Stollen entstanden, jedoch ließen die Schwierigkeiten der Altvorderen  auch diese Periode schon 1767 wieder enden.

Von 1885 bis 1887 wurde ein letztes Mal Bergbau auf Goldquarz betrieben.

Im Rahmen der Autarkiebestrebungen in den 1930er Jahren wurden  einige Stollenstrecken zu Explorationszwecken aufgewältigt.

Ein Abbau fand nicht mehr statt.

Erhalten haben sich Teile der Grubenbaue, so ein 1740 aufgefahrener Stollen mit Suchörtern, einem Hochbruch und Querschlägen.

 

 

Förderstollen von 1740
Förderstollen und Querschlag
Kleiner Abbau neben dem Stollen
Kleiner Kammerbau
Stollenstrecke
Hochbruch und Querschlag
Stollenstrecke
Auch Menschen mit Humor scheinen unter den Befahrern zu sein?