Erzbergwerk V

 

 

Schon im frühen 18. Jahrhundert ging hier Bergbau auf Eisenerz, Blei, Brauneisenstein und geringfügig Gold um. Die erste urkundliche Erwähnung von Gruben auf Brauneisenstein stammt von 1714.

In dieser Zeit wurde über kleine Schächte mit höchstens 20 Metern Teufe und kurzen Strecken abgebaut. 

Von 1746 bis 1859 Bergbau auf Eisenerz durch die Gruben "Zufällig Glück" und "Eisenhut".

Auch hier führten Wasserhaltungsprobleme und Absatzschwierigkeiten immer wieder zu Unterbrechungen des Bergbaues.

1905 Abteufen des 130m tiefen Schachtes V. und Aufschluß des unteren Erzlagers.

1933 Anschluß an die Grube SO bzw. SW über eine 550m lange Verbindungsstrecke, Aufgabe des Schachtes V. als Förderschacht und Nachnutzung als Bergeversatzschacht.

Betriebseinstellung infolge Kriegseinwirkungen von 1945 bis 1947.

1948 wird die Verbindungsstrecke zur Grube AB ausgelängt, dabei wird ein weiteres, bis dahin unveritztes Erzlager entdeckt.

Der letzte Bergbau auf Eisenerz fand von 1949 bis 1968 statt, die gesamte Förderung wurde seit 1934 über oben genannte Verbindungsstrecke dem Hauptschacht der Grube SW zugeführt.

Hinterlassen wurde ein kleineres Grubengebäude mit einem Blindschacht und mehreren Strecken auf drei Sohlen, von denen heute noch zwei befahrbar sind.

Alle technischen Einrichtungen wurden auch hier mit der Betriebseinstellung ausgeraubt und zur Nachnutzung in andere Bergwerke verbracht.

 

Durch Gebirgsdruck deformierter Betonausbau
Detailansicht Blindschacht mit den beiden Fördergestellen