Schieferbergwerk UWB

 

 

Schon im 15./16. Jahrhundert wurde in dieser Region Bergbau betrieben, vorwiegend auf Kupfer und Eisen.

Um 1835 begann man mit dem Schieferabbau, zunächst im Tagebau und etwas später (1865) auch Untertage.

Ab 1935 verlegte man die Produktion wegen des sehr gebrächigen und von Letten durchzogenen Schiefermaterials von Dach- u. Griffelschiefer auf Schiefersplit.

Abgebaut und gefördert wurde auf zwei Sohlen.

Neben den Strecken bestehen flache, bis zu fünf Meter hohe und langgezogene Abbaukammern, ein Wetter/Kabel/Fahrtenschacht, ein Materialsturzschacht mit Abzugsrolle sowie eine Sprengstoffkammer und eine untertägige Lokwerkstatt.

Das Streckennetz hatte bei der Stilllegung der Grube 1987/88 eine Länge von zwei Kilometern.

Von den hoch über dem Tal liegenden Tagesanlagen zeugen nur noch ein paar Ruinen und riesige überwachsene Haldenmassen.

 

 

Überkopflader