Schieferbergwerk WG

In der vom Schiefer- und Eisenerzbergbau geprägten Region wurden in der nachstehend genannten Grube ab 1854 Dach- und Tafelschiefer abgebaut,

zunächst im offenen Bruch und ab 1923 über Stollensohlen und einem Bremsberg auch Untertage.

1926 erfolgte ein formeller Zusammenschluß der Grube mit einigen naheliegenden und  ebenfalls auf Dachschiefer bauenden Schieferbergwerken.

In der Zeit bis zur Einstellung der Schiefergewinnung 1942 entstanden auf insgesamt drei Sohlen große bis zu 40m hohe Hohlbaue mit einer Fläche von über 3000 qm.

1943 - 1945 wurde in Teilen des Bergwerkes eine unterirdische Produktionsstätte zur Braunkohlevergasung und Generatorenherstellung eingelagert, wovon noch einige Beschriftungen an den Wänden zeugen.

Zu einer Wiederaufnahme des Bergbaues kam es nach 1945 nicht mehr, die Produktionsanlagen wurde von den Siegermächten demontiert und gesprengt.

Erhalten haben sich heute noch etwa zweidrittel des Grubengebäudes mit Strecken und Hohlbauen auf drei Sohlen.

Das Mundloch zur unteren Sohle ist durch Haldenrutschung überdeckt, so daß diese nur durch Abseilen über die Hohlbaue erreichbar ist.

Einige Strecken der mittleren Sohle tangieren diese Hohlbaue und brechen jä in die Tiefe ab.

Hier ist allerhöchste Vorsicht geboten.

 

 

Der größte Hohlbau dieser Grube mit 40m Höhe und 150m Länge.